Weihnachtsgedanken
Bereits letztes Jahr fiel mir etwas auf, aber dieses Jahr, das erste Mal, dass ich Weihnachten nicht mit meiner Familie verbringe, wird es mir noch deutlicher, besonders, da meine kleinen Gastcousinen sehr gegensätzlich zu mir sind: Ich bin entweder so alt (jap, ich alter Sack…) oder einfach so abgehärtet in diesem spannenden Muskel namens Herz, dass mich das Weihnachtsfeeling, die Hochstimmung um diese Zeit des Jahres einfach nicht mehr packt. Das ist jetzt nicht unbedingt etwas positives, aber es ist auch nicht zwingend negativ.
Ich glaube, ich bin einfach kein Mensch, der sich damit abfinden kann, nur zu einer bestimmten Zeit des Jahres in einer bestimmten Stimmung zu sein. Ich glaube nicht an eine bestimmte Zeit des Gebens. Ich bin der Meinung, dass – ganz egal ob im Dezember, Mai oder September – ein gewisses Bewusstsein, eine gewisse Weihnachtsliebe immer präsent sein sollte, 24/7, 365 Tage im
Jahr!
Als ich dann am Heiligen Abend (bei mir war es Mittag, aber das ist jetzt nicht so der Punkt…) die Tweets einiger Menschen sah… das hat eine unbeschreibliche Leere in mir ausgelöst. Ich kann nicht sagen, dass es mich wirklich aufgeregt hat oder traurig gestimmt hat, es war einfach ein Moment des Kopfschüttelns.
Freunde… Fuck off, wenn einer Eurer Wünsche nicht erfüllt wurde. So what, wenn jemand etwas bekommen hat, das ihr vielleicht auch gerne hättet. Ich will jetzt nicht irgendwelche Werte preisen, das bin ich nicht, weiß Gott nicht, und erst recht will ich nicht unbedingt daran erinnern, warum wir eigentlich Weihnachten feiern, weil ich das erst recht nicht unterstützen könnte, aber es kann doch verdammt noch mal nicht sein, dass wir so materialistisch geworden sind!
Ich liebe meine Geräte und Dinge und was nicht alles, aber wenn ich etwas nicht bekomme(n kann), aus welchen Gründen auch immer… Meine Güte davon lasse ich mir doch keinen einzigen Tag meines wundervollen Lebens ruinieren. Denkt da mal drüber nach.
[sd]
Auf meinem iPhone geschrieben, kleine Fehler bitte entschuldigen.